Bunkeranlage Ungerberg

Die Bunkeranlage Ungerberg (U3) wurde 1959/1960 als eine der ersten Anlagen eines breiten Sperrriegels zur Sicherung der österreichischen Ostgrenze errichtet. Diese Befestigungslinie, auch Schleinzerwall genannt, war bis 1964 in ihren Grundzügen fertiggestellt und galt während des Kalten Krieges als Bollwerk und erste Verteidigungslinie bei Angriffen des Warschauer Pakts. Etwa 40 Mann Besatzung waren hier unter anderem mit 10,5-cm-Centurion-Panzertürmen, einer 10,5-cm-Feldhaubitze 18/40, einer MG-Kuppel und einer Beobachterkuppel ausgestattet. Die Bunkeranlage stellt heute ein einzigartiges Relikt des Kalten Krieges dar, das hier in speziellem Ambiente besichtigt werden kann.

Ausstellung (von 18.00 bis 01.00 Uhr)

Zusätzlich werden bei der „ORF-Lange Nacht der Museen“ der Pionierpanzer Greif, Rettungsbergegerät und Feuerwehrfahrzeuge präsentiert.

Nachts im Bunker – Der Kalte Krieg in Österreich (von 18.00 bis 23.00 Uhr)

Führungen durch die Bunkeranlage zu jeder vollen Stunde. Dauer ca. 90 Minuten.