Peršman-Museum

Am 25. April 1945 verübten Angehörige des SS- und Polizeiregiments 13 am Peršmanhof (nahe Eisenkappel/Železna Kapla) eines der größten Kriegsverbrechen in dieser Region. Das ehemalige Wohnhaus beherbergt seit 1982 eine Ausstellung über die Verfolgungspolitik der Nazis gegenüber der slowenischen Minderheit, über den Widerstand der Partisanen und Partisaninnen und die NS-Repressionsmaßnahmen sowie über das Massaker an den Familien Sadovnik und Kogoj. 2012 wurde die Ausstellung völlig neu gestaltet und erweitert. Das Museum wird vom Kärntner Partisanenverband in Kooperation mit dem Društvo/Verein Peršman betreut.

„Die Luken blieben geöffnet“ – Film (von 19.30 bis 21.30 Uhr)

Der Film zeigt die bewegte Geschichte des hoch über den Tälern gelegenen Truppi-Hofs während des NS-Regimes: von der zwangsweisen Aussiedlung der Familie Gallob, ihrer Rückkehr, dem Partisanenwiderstand des Bauern, der Gestapo-Haft der Bäuerin und dem Schicksal der Kinder. Tatjana Koren hat die Familiengeschichte anhand der Erinnerungen und Gedanken der Nachkommen sowie anhand von Dokumenten aufgezeichnet. Brigitte Entner spricht über den historischen Kontext des Films.