Ehemalige Synagoge St. Pölten

Das beeindruckende Jugendstilgebäude mit seinen prächtigen Wandmalereien wurde 1913 eingeweiht, 1938 schwer beschädigt und nach der Renovierung 1984 wiedereröffnet. Da die jüdische Gemeinde St. Pöltens vernichtet wurde, dient die Synagoge nun als Lern- und Gedenkort. Seit 1988 beherbergt sie das Institut für jüdische Geschichte Österreichs. Die wenigen erhaltenen Objekte sowie die Ausstellung „Es gab so nette Leute dort … Die zerstörte jüdische Gemeinde St. Pölten“ auf der Frauengalerie vermitteln das Schicksal der jüdischen Gemeinde.

Vortrag (von 18.00 bis 18.30 Uhr)

Herbert Peter, Rita Lochner: Fundamente unterm Gehsteig? Die Rekonstruktion der ersten St. Pöltner Synagoge von 1885

Vortrag (von 19.00 bis 19.30 Uhr)

Eveline Brugger, Brigit Wiedl: „... dass vor uns gewesen ist Abraham der Jude von St. Pölten“. Jüdisches Leben im mittelalterlichen Niederösterreich

Konzert: „Scheiny’s All Star Yiddish Revue“ (von 20.00 bis 21.30 Uhr)

Der beseelte, freche Swing authentisch jüdischer Musik: „Scheiny’s All Star Yiddish Revue“, ein unterhaltsames Repertoire aus traditionellen jiddischen Liedern, einer Prise Klezmer, jiddischem Swing aus den 30ern bis 60ern und Shtikeln aus der berühmten Musik- und Comedy-Tradition der Catskills, der „jüdischen Alpen“.
Line up:
Deborah „Scheiny“ Gzesh – Gesang
Thomas Berghammer – Trompete
Muamer Budimlić – Akkordeon
W. V. Wizlsperger – Kontrabass
Paul Skrepek – Schlagzeug

Führungen auf Nachfrage

Martha Keil oder Christoph Lind: Die ehemalige Synagoge und ihre Gemeinde

Museum des Augenblicks: Aus dem Mittelalter

Nicht nur für Kinder

Den eigenen Synagogen-Button selber machen!

Es gilt die 3G-Regel!