Römermuseum Mautern – Favianis – St. Severin

Das von der Stadtgemeinde Mautern betriebene Römermuseum dokumentiert anhand eindrucksvoller Exponate und Beschreibungen das Leben im ehemaligen römischen Kastell Favianis-Mautern und in seiner umgebenden Zivilsiedlung. Die übersichtlich gestaltete Schausammlung zeigt Fundmaterial aus archäologischen Grabungen der letzten Jahrzehnte. Die Exponate aus dem zivilen und militärischen Leben datieren von der Bronzezeit bis zur Spätantike. Zu den wichtigsten Stücken zählen ein römisches Militärdiplom, Tonmasken, ein Fluchtäfelchen („Liebeszauber“) und eine glasierte Figurenvase. Das Museum widmet sich auch ausführlich dem Leben und Wirken des heiligen Severin, der in der Spätantike vor Ort ein Kloster unterhielt und in den Wirren der Völkerwanderung der romanischen Bevölkerung beistand.
Nicht nur die Schausammlung selbst, auch der Museumsstandort im ehemaligen barocken Getreidespeicher (Schüttkasten) des Schlosses Mautern sorgt für ein stimmiges Ambiente. Unmittelbar neben dem Museum können Sie die besterhaltenen römischen Befestigungsanlagen Österreichs besichtigen, darunter Turmanlagen und Teile der Kastellmauer.

Sonderausstellung: Zeitenwandel – Mautern im Frühmittelalter

Der Donauraum bei Mautern war im Laufe des Frühmittelalters zahlreichen Veränderungen unterworfen. Die Ausstellung „Zeitenwandel“ zeigt Funde aus dem Gräberfeld „Mautern Umfahrung" und erklärt, wie sich aus unterschiedlichen Quellen ein Geschichtsbild zusammensetzen kann. In der „ORF-Lange Nacht der Museen“ wird die Gelegenheit geboten, noch tiefer in die Materie einzutauchen, um die besagte Epoche mit möglichst vielen Sinnen zu erleben.

Führungen durchgehend nach Bedarf

Kinderprogramm: Rätselpass & Römische Spiele (von 18.00 bis 23.00 Uhr)