Galerie Welz

Die traditionsreiche private Galerie zeigt Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen der österreichischen und internationalen Moderne und der zeitgenössischen Kunst.

AUSSTELLUNG "Luxus" von Martin Praska

Thomas Bernhard hätte gesagt, in Wiesloch muss man nicht gewesen sein. Aber man will dem Städtchen nicht unrecht tun. Immerhin kommt Martin Praska von dort. Wie Mozart aus Salzburg. Und wie der große Musikus ist er dann nach Wien gegangen und dort geblieben. Aber genug des Vergleichs! Man soll nicht unbescheiden sein. Oder sich gar verschulden. Wie ehedem Wolfgang Amadé. Praska geht’s gut, denn er malt mit einem Zauberpinsel von Tamino. Im Rahmenprogramm der Biennale von Venedig ist er genauso vertreten wie in der Galerie Welz in Salzburg. Zu sehen gibt’s „Pa Pa Papagena und Pa Pa Papageno“, alte Meister und neuen Glanz, Schlichtheit und Eleganz, Abstraktion und Luxus.

Event (19.00 Uhr und 21.00 Uhr)

Die Sünde erlebt ja zurzeit eine Hochkonjunktur. Ausführlichere Betrachtungen und Überlegungen dazu gibt es von Martin Praska aus seinem Essay „Comeback der Sünde“, ehedem veröffentlicht im „Landstrich“ (Neue Zeiten/Kulturzeitschrift).