Camera Austria

Die Ausstellungsprojekte von Camera Austria stecken die Erforschung des zeitgenössischen fotografischen Bildes auf unterschiedlichen Ebenen ab: die Geister der Archive, Fragen der Wissensproduktion, die Konstruktion von Identitäten, künstlerische Forschung, feministische Kritiken, die Rekonstruktion von Geschichte oder die Erosion sozialer Utopien.

AUSSTELLUNG „PEGGY BUTH: VOM NUTZEN DER ANGST“

Der Titel des aktuellen Projekts von Peggy Buth, „Vom Nutzen der Angst“, verdeutlicht, dass die Künstlerin zu den politisch widerständigsten ihrer Generation in Deutschland zählt. Wie hängen Städteplanung, Ökonomie, Rassismus und deren Repräsentation zusammen? Von welchen Utopien hat sich unsere Gesellschaft verabschiedet, wie lässt sich dieser politische Kurswechsel ganz unmittelbar in Stadtbildern ablesen und nachvollziehen? Peggy Buth geht es um die Ursachen für die unterschiedlichen Formen der sozialen und rassistischen Ausgrenzung, sie stellt Fragen zur Bedeutung von Solidarität und Empathie, zur Geschichte und Erinnerung von emanzipatorischen Bewegungen und deren Niedergang im Zuge von (De-)Industrialisierung und Globalisierung.

FÜHRUNGEN DURCH DIE AUSSTELLUNG (20.00 Uhr, 21.00 Uhr und 22.00 Uhr)