W15
Wien 

Bäckermuseum

Die Wiener Bäckerinnung wurde im Jahr 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1895 befindet sich die Liegenschaft Florianigasse 13 im Besitz der Innung. Für die Administration und die Aus- und Weiterbildung wurde 1898 im Innenhof ein Gebäude im Stile der deutschen Renaissance errichtet. Seit 2000 ist das Innungshaus das Zentrum der Wiener Lebensmittelgewerbe (Bäcker, Fleischer, Konditoren) und des Nahrungsmittelgewerbes. Während der „ORF-Lange Nacht der Museen“ wird der Festsaal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, Kurzfilme verraten historische Details zu den Lebensmittelgewerben, und in der Innungswerkstatt zeigen Bäcker- und Konditormeister/innen hautnah ihre Handwerke.

EIN HALBES JAHRTAUSEND

1. Stock: 38 Urkunden, 7.762 Akten und 125 Bände an Handschriften umfasst der historische Teil des Bäckermuseums, dazu kommen zahlreiche historische Gegenstände und der sehenswerte Festsaal – insgesamt ein halbes Jahrtausend Geschichte des Bäckerhandwerks.

KINDERWERKSTATT DER BÄCKER/INNEN UND KONDITOR/INNEN (von 18.00 bis 21.00 Uhr)

Lerne die Herstellung einer Handsemmel oder einer Marzipanrose oder erzeuge dein eigenes Gebäck. Zählkarte erforderlich (vor Ort erhältlich)!