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Wien 

Die Zukunft des Erinnerns – Museum Simon Wiesenthal

Simon Wiesenthal (1908–2005) widmete sein Leben nach dem Holocaust der Aufklärung und Strafverfolgung von NS-Verbrechen. So komplex diese Aufgabe war, so klar waren seine Motive: Gerechtigkeit für die Opfer und Warnung für die kommenden Generationen. Simon Wiesenthals Denken und Arbeiten sind die Fundamente des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI). Die drei frühneuzeitlichen Gewölberäume im Erdgeschoß der Heimat des Instituts seit Jänner 2017, die das Museum Simon Wiesenthal beherbergen, werden so zu Fundamenten in doppeltem Sinn. Biografische und persönliche Dokumente sowie Videoausschnitte und Aktenmaterial aus dem Nachlass bilden den Grundstock des kleinen Museums.

FÜHRUNGEN DURCH DIE AUSSTELLUNG

Zu jeder vollen Stunde (max. 15 Personen).

SPEZIALFÜHRUNG „POLITIK ZUM HANDELN AUFFORDERN UND ÖFFENTLICHKEIT SCHAFFEN. WIESENTHALS MEMORANDUM AN BUNDESKANZLER KLAUS“ (20.30 Uhr und 22.30 Uhr)

Inhalt und Entstehung des mit Betreff „Schuld und Sühne der NS-Täter aus Österreich“ verschickten Memorandums stehen hier ebenso im Fokus wie dessen Kontext und die (ausgebliebenen) Reaktionen darauf.