Museum Bezau

Zwei architektonische Welten begegnen sich im Museum Bezau unter einem Dach. Das denkmalgeschützte Haus mit seinem modernen Anbau ist selbst ein beeindruckendes Exponat. Ein Schauobjekt, das architektonische und handwerkliche Kompetenz erlebbar macht. Hier werden die Geschichten aus Bezau und dem Bregenzerwald, Sitte und Brauchtum, zu neuem Leben erweckt.

Die Dauerausstellung zu den Bregenzerwälder Barockbaumeistern verbindet anschaulich die Vergangenheit mit der Gegenwart. Die beeindruckende Ausstellung zu den Stickerinnen und Heimarbeiterinnen zeigt, wie geschäftstüchtig und innovativ die Frauen waren und sind. Geschichte und Geschichten um das historische Arbeiten und Wohnen sowie die „Juppe“ im fast 500-jährigen Wohntrakt runden das Bild ab. Mit der Sonderausstellung „Bildgeschichten“ wird die Bezauer Fotografenfamilie Hiller in den Mittelpunkt gerückt.

Bei der „ORF-Lange Nacht der Museen“ wird die Vernissage „Leidenschaft“ mit Künstlerinnen und Künstlern der Lebenshilfewerkstätte Bezau feierlich eröffnet. Im gesamten Museum werden ca. 40 Kunstwerke ausgestellt, die von talentierten Menschen mit Beeinträchtigung geschaffen wurden. Ein Film aus dem Atelier wird gezeigt, und die Künstler:innen stellen sich und ihre Gedanken zu den Kunstwerken vor. Mit musikalischer Umrahmung durch „Saxessfull“ – jugendliche Saxophonistinnen und Saxophonisten der Bregenzerwälder Musikschule.

ERÖFFNUNG (UM 17.30 UHR)

Offizielle Eröffnung der Ausstellung „Leidenschaft“ der Lebenshilfewerkstätte Bezau mit der Musikgruppe „Saxessfull“.

KURZVORTRÄGE IN DER AUSSTELLUNG (AB 18.00 UHR)

„300. Todesjahr des Barockbaumeisters Franz Beer von Bleichten“ mit Peter Fink
„Stucho – Trauerbekleidung der Wälderinnen“ mit Maria Meusburger
„Bildgeschichten – Fotografenfamilie Hiller“ mit Rudl Berchtel

SINGEN UND MUSIZIEREN (AB 19.00 UHR)

Singen und Musizieren in der alten Stube.