moq Art Now Galerie
Die heimische Kunstszene kann in der moq Art Now Galerie – ein echter Geheimtipp für Kunstliebhaber:innen, Kreative und Kulturinteressierte – entdeckt werden. Die Galerie hat sich in kurzer Zeit als lebendiger Treffpunkt für regionale Künstler:innen, Literat:innen, Musiker:innen und alle, die sich für zeitgenössische Kunst begeistern, etabliert.
Mit dem Anspruch, die kreative Vielfalt der Region erlebbar zu machen, gestaltet sich das Programm vielfältig: Regelmäßige Ausstellungen lokaler Künstler:innen, spannende Lesungen und Konzerte sorgen für eine abwechslungsreiche kulturelle Bereicherung in der Region.
Während der „ORF-Lange Nacht der Museen“ wird die Ausstellung „Woanders“ mit Werken von Michael Baumer, Solomon Okpurukhre und Katharina Buttinger-Kreuzhuber gezeigt.
AUSSTELLUNGSBESUCH (VON 18.00 BIS 24.00 UHR)
Die moq Art Now Galerie versteht sich als moderne Interpretation der Wiener Salons der Jahrhundertwende und besticht durch ihr besonderes Ambiente, das gerade durch die Ambivalenz der Örtlichkeit den idealen Rahmen für inspirierende Kunsterlebnisse abseits der üblichen Wege schafft.
WOANDERS (VON 18.00 BIS 24.00 UHR)
Woanders beginnt dort, wo Vertrautes sich verändert und ein neuer Blick möglich wird. Die Ausstellung versammelt drei unterschiedliche künstlerische Positionen, die sich auf je eigene Weise auf die Suche nach neuen Welten begeben. Gemeinsam ist ihnen die Offenheit für Veränderung, für Zwischenräume und für das, was sich einer eindeutigen Erklärung entzieht. In den Arbeiten entstehen Orte des Übergangs: zwischen Innen und Außen, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen kulturellen Erfahrungen, Wahrnehmung und Imagination.
„Woanders“ lädt dazu ein, Gewohntes hinter sich zu lassen und für einen Moment neue Perspektiven einzunehmen.
Michael Baumers Bilder entstehen nicht aus einer fertigen Geschichte. Am Anfang steht eine Vorstellung, eine Figur, eine Situation – doch was daraus wird, entscheidet sich oft erst während des Malens. „Wenn ich male, bin ich im Jetzt“, sagt der Künstler. Dann beschäftigt ihn nicht die große Erklärung hinter einem Bild. Er beobachtet Körper, Proportionen, Blicke und die Beziehungen der Dinge zueinander. Gleichzeitig beginnt sich etwas zu entwickeln, das vorher nicht vollständig festgelegt war. Figuren treten miteinander in Beziehung, Situationen verändern sich, eine Spannung entsteht.
Solomon Okpurukhres Arbeiten bewegen sich zwischen Kulturen, Materialien und Perspektiven. In Malerei, Skulptur und Mixed Media verbindet er unterschiedliche visuelle Sprachen und setzt sich mit Fragen von Identität, kulturellem Austausch und gesellschaftlicher Veränderung auseinander. Das „Woanders“ wird dabei zu einem produktiven Zwischenraum: zu einem Ort, an dem Vertrautes neu betrachtet, Grenzen verschoben und unterschiedliche Erfahrungen miteinander verbunden werden. Seine Werke laden dazu ein, die Welt aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und neue Zusammenhänge zu entdecken.
Katharina Buttinger-Kreuzhubers Malerei entsteht aus dem offenen Dialog zwischen Innen und Außen. Farbe und Form werden zu Mitteln, um Wahrnehmungen, Empfindungen und innere Bewegungen sichtbar zu machen. Ihre abstrakten Arbeiten entwickeln sich intuitiv und experimentell: aufnehmen, verändern, verwerfen, loslassen und Neues entstehen lassen. Ihre Bilder sind keine Abbilder einer Welt, sondern eigenständige Räume, die sich zwischen Werk und Betrachtenden entfalten. So wird Malerei für sie zu einer Möglichkeit, vertraute Sichtweisen zu verlassen und immer wieder neue Welten zu erkunden.