Jüdisches Museum Hohenems

Das Museum erinnert an die Jüdische Gemeinde von Hohenems und beschäftigt sich mit jüdischer Gegenwart in Europa, mit Diaspora und Migration. Zu besichtigen sind die Dauerausstellung und die Sonderausstellung „Die Morgenländer“. Für Familien gibt es eine Entdeckungsreise durch das Museum und eine Kreativ-Werkstatt zum Mitmachen.

FÜHRUNGEN DURCH DIE DAUERAUSSTELLUNG UND DIE AUSSTELLUNG „DIE MORGENLÄNDER“ (AB 18.00 UHR)

Die Dauerausstellung vermittelt die Geschichte der Jüdischen Gemeinde von Hohenems von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende im Nationalsozialismus nach 1938.

Sonderausstellung „Die Morgenländer“
Die Ausstellung „Die Morgenländer“ zeigt die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und deren enge Verbindung zur jüdischen Emanzipation. Islamwissenschaften, Arabistik und Orientalistik waren Teil der Suche nach den eigenen kulturellen Ursprüngen. Diese Forschung sollte auch helfen, sich aus Diskriminierung in der christlichen Gesellschaft zu befreien. Zugleich erschien der Islam nicht als fremd, sondern als Teil europäischer Kultur und stellt so heutige Stereotype infrage.

FÜR FAMILIEN (AB 18.00 UHR)

Ein liebevoll gestaltetes Büchlein begleitet Groß und Klein auf einer spannenden Entdeckungsreise durch das Museum. In den Vitrinen der Dauerausstellung verbergen sich 20 Bilder und Geschichten, die darauf warten, entdeckt und zum Leuchten gebracht zu werden. Zusätzlich lädt eine Kreativ-Werkstatt zum Mitmachen und Gestalten ein.