Mesmers Stall

Die Ausstellung steht ganz im Zeichen des Gründers der SOS-Kinderdörfer. Hermann Gmeiner aus Alberschwende schuf die größte privat organisierte soziale Einrichtung der Welt! Besucher:innen erleben das „Wunder von Saigon“. Dabei handelt es sich um die Fertigung von 36 Häusern im Bregenzerwald, die Verschiffung und den Aufbau eines Dorfes in Vietnam. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie ein Film berichten über diese Aktion.

Mit der „Langen Nacht“ geht die Ausstellungsserie ins zweite Jahr. Die Schau beleuchtet die Umstände, unter denen es Hermann Gmeiner gelang, diese überkonfessionelle Organisation, die heute in 135 Ländern aktiv ist, auf den Weg zu bringen, und zeigt neben Modellen des Dorfes auch Hermann Gmeiner selbst mit bekannten Persönlichkeiten dieser Welt. Diese Bilder machen die internationale Anerkennung seiner Idee deutlich. Dabei wird klar, dass es sich bei der Umsetzung dieser Vision um ein großartiges, weltumspannendes humanes Werk handelt, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

GESPRÄCHSRUNDEN (UM 18.30 UHR, UM 20.30 UHR UND UM 22.30 UHR)

Spannend ist der Publikumsdialog, bei dem Besucher:innen der „Langen Nacht“ mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Fachleuten zum Aufbau des SOS-Kinderdorfes in Saigon 1967 ins Gespräch kommen. Sie erfahren, welche Herausforderungen und Schwierigkeiten damit verbunden waren und welcher Einsatz und welche Ideen notwendig waren, um Kindern ein neues Zuhause zu ermöglichen.