Ehemalige Synagoge St. Pölten

Als jüdisches Gotteshaus, dessen Gemeinde in der NS-Zeit vernichtet wurde, ist die Ehemalige Synagoge heute ein Gedenkort und Kulturzentrum.

KREATIVSTATION: „PRÄCHTIGE MUSTER UND FARBEN“ (VON 18.00 BIS 21.00 UHR)

Kleine und große Besucher:innen dürfen sich vom Gebäude und seinen prachtvollen Wandmalereien inspirieren lassen und bei der Kreativstation ihre eigene Tasche mit farbenfrohen Ornamenten gestalten.

KULTURVERMITTLUNG VOR ORT (VON 18.00 BIS 21.00 UHR)

Fachkundige Kulturvermittler:innen stehen für Fragen zum Haus und zu den Ausstellungen zur Verfügung. Bitte einfach ansprechen!

DIE MOBILE FORSCHUNGSSTATION: „ENTDECKE ZWEI ST. PÖLTNER SYNAGOGEN VIRTUELL“ (UM 19.30 UHR, UM 21.00 UHR UND UM 22.30 UHR)

Jüdische Beträume gibt es in St. Pölten seit 1851. Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen ist es erstmals möglich, den Bau des ersten Gotteshauses von 1885 zu besuchen und auch einen Eindruck vom ursprünglichen Aussehen des Innenraums des heutigen Synagogengebäudes zu gewinnen. Die virtuelle Reise in die Vergangenheit wird von Expertinnen und Experten betreut und begleitet. Mit Herbert Peter und Katharina Wolf-Scholz von der Akademie der bildenden Künste Wien sowie dem St. Pöltner Stadtarchäologen Ronald Risy.

DIE STÄNDIGE FORSCHUNGSSTATION: „FINDE DEINE JÜDISCHEN NACHBARINNEN UND NACHBARN“ (VON 19.00 BIS 23.00 UHR)

Jüdinnen und Juden lebten bis 1938 in vielen österreichischen Dörfern, Gemeinden und Städten. Den Spuren, die sie in der Heimat der Besucher:innen vor ihrer Vertreibung hinterlassen haben, kann gemeinsam mit Historikerinnen und Historikern nachgeforscht werden. Mit Merle Bieber, Max Dietrich und Christoph Lind vom Institut für jüdische Geschichte Österreichs.

FÜHRUNG: „EINBLICKE. ZUM SYNAGOGENRAUM UND ZU DEN AUSSTELLUNGEN“ (UM 20.00 UHR)

Führung durch die Wechselausstellung „Geraubte Heiligkeit – Judaica aus Niederösterreich“ und die Dauerpräsentation zur Geschichte des Hauses und der ehemaligen vernichteten jüdischen Gemeinde St. Pöltens.