Ehemalige Synagoge St. Pölten

Das beeindruckende Jugendstilgebäude mit seinen prächtigen Wandmalereien wurde 1913 eingeweiht, 1938 schwer beschädigt und 1984 wiedereröffnet. Da die jüdische Gemeinde St. Pöltens vernichtet wurde, dient die Synagoge nun als Ort des Gedenkens und der Vermittlung. Seit 1988 beherbergt sie das Institut für jüdische Geschichte Österreichs.
Die aktuelle Ausstellung „Bruch und Brücke“ zeigt die wechselvolle Beziehungsgeschichte zwischen Niederösterreich und „seinen“ Juden in den letzten 100 Jahren.
Diese „ORF-Lange Nacht der Museen“ ist die letzte Veranstaltung vor der Renovierung und Wiedereröffnung als Kulturbetrieb im April 2024.

„NICHT NUR IN ST. PÖLTEN. SYNAGOGEN IN DER ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE“ (UM 18.00 UHR)

Zehn-Minuten-Vorträge von Mitgliedern des Injoest-Teams.

KONZERT: „JIDDISCHE LIEDER ÜBER DIE ZEIT HINAUS“ (UM 19.30 UHR)

Die Wiener Sängerin Isabel Frey und der in Los Angeles geborene Sänger, Bassist und Komponist Benjy Fox-Rosen präsentieren gemeinsam mit dem mazedonischen Akkordeonisten Ivan Trenev jiddische Lieder aus verschiedensten Orten und Epochen und schaffen damit neue Bezüge zu Vergangenheit und Gegenwart jüdischer Kultur. Das bunte Programm wechselt zwischen traditionellen Liedern, „Greatest Hits“, zeitgenössischen jiddischen Liedern aus der Klezmer-Revival-Bewegung sowie eigenen Vertonungen von jiddischer Poesie. Jenseits von Kitsch und Nostalgie schaffen die Musiker/innen so ein musikalisches Erlebnis, in dem Jiddisch nicht Teil einer verlorenen Welt der Vergangenheit, sondern einer lebendigen kulturellen Tradition ist.

Isabel Frey: Gesang, Gitarre
Benjy Fox-Rosen: Gesang, Kontrabass
Ivan Trenev: Akkordeon

FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „BRUCH UND BRÜCKE“ (UM 21.30 UHR UND UM 22.30 UHR)

Mit Kurator Christoph Lind.

NICHT NUR FÜR KINDER

Den eigenen Synagogen-Button selber machen!