Museum Thaya

Die Ortswüstung Hard ist die einzige vollständig archäologisch ausgegrabene Ortswüstung Österreichs. Ein Modell zeigt, wie sich der Ort im 13. Jahrhundert präsentiert hat. Im Haus wurde ein Münzschatz gefunden, der hier dokumentiert ist. Die Münzen stammen aus dem 15. Jahrhundert. In der Sonderausstellung über die alten Landkarten kann man sehen, wie sich die Menschen damals die Anordnung der Landschaftselemente vorgestellt haben und wie sich die Bezeichnung der Orte ändert. Die „Königin Europa“ aus dem Jahre 1534 ist die älteste bekannte kartografische Allegorie auf Europa, gefunden im Jahr 2018 in Retz.

FÜHRUNG DURCH DAS MUSEUM (VON 18.00 BIS 21.00 UHR)

Nach Bedarf.

ERDSTALLZENTRUM (HAUPTSTRASSE 14) GEÖFFNET (VON 18.00 BIS 21.00 UHR)

Erdställe sind eines der letzten Mysterien in Europa, die nicht vollständig ergründet sind. Weil sie weithin einzigartig sind, wurden schon vor etwa zehn Jahren im Gemeindegebiet die unterirdisch bestehenden Erdställe von Otto Chichoki nach streng wissenschaftlichen Methoden untersucht. Dazu wurde ein 3D-Laserscan in Kleinzwettl und in Thaya durchgeführt. Ein Teil des Erdstalls wurde mithilfe eines 3D-Betondruckers naturgetreu nachgebaut.

E-GITARREN-AUSSTELLUNG (HAUPTSTRASSE 14) GEÖFFNET (VON 18.00 BIS 21.00 UHR)

Prof. Mag. Roland Hauke hat in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 200 Elektrogitarren selbst gebaut. Jede ist für sich ein Unikat! Die verwendeten Hölzer sind zum Teil sehr alt und wertvoll. Diese Sammlung wurde schon an mehreren Orten ausgestellt und bekommt hier nun eine dauerhafte Bleibe.