Schönbeckmühle – Maria Anzbach

Die Schönbeckmühle, so benannt nach dem letzten Müller, entstand im 14. Jahrhundert. Sie hat viele Kriege überstanden, die Türkenbelagerung, die Napoleonischen Kriege und die beiden Weltkriege. Der Mühle angeschlossen war eine Bäckerei. Auf dem Türschild steht heute noch: „Weiss – Schwarz & Luxus-Bäckerei“. Zuletzt wurde die Mühle als Kraftwerk genutzt und erzeugte Strom für den Ort. Der Mühlbachkanal ist längst zugeschüttet, nachdem ein Hochwassser 1941 die Wehr beschädigt und 1951 zerstört hat. Das Wasserrad aber ist noch vorhanden. 1981 ging die Mühle in den Besitz der Gemeinde Maria Anzbach über. 1985 haben es einige Bürger:innen übernommen, die Mühle zu sanieren und ein Museum zu schaffen. Heute kümmert sich die Dorferneuerung um die Mühle. Zuletzt wurde die Beleuchtung erneuert und das Wasserrad saniert.

SPEZIELLE FÜHRUNG FÜR KINDER MIT SAMUEL (UM 18.15 UHR)

Samuel sorgt in einer kindergerechten Führung dafür, dass auch die Jüngsten einen Einblick in das Leben eines Müllers erhalten (Dauer: ca. 30 Minuten, max. 15 Kinder).

RÄTSELHAFTE MÜHLENFÜHRUNG MIT „MR. KOPFNUSS“ FABIAN FESSLER (UM 20.15 UHR UND UM 22.15 UHR)

Spezialführung mit „Kopfnüssen“ à la Fabian Fessler.

DARÜBER HINAUS WERDEN FÜHRUNGEN NACH BEDARF ANGEBOTEN

Jeweils maximal 15 Personen.

AUSSTELLUNG UND FILM (AB 18.00 UHR)

In der „Galerie“ der Mühle werden „alte Ansichten von Maria Anzbach“ und „Der Anzbach und seine Mühlen“ ausgestellt. Im Film „Die Maria Anzbacher Schönbeckmühle“ von Karl Satzinger kommen die letzten Zeitzeug:innen, die die Schönbeckmühle in Betrieb erlebt haben, zu Wort.

SCHRAUBEN AUS HOLZ ZUM SELBST HERSTELLEN (AB 18.00 UHR)

Das Wasserrad ist mit Schrauben aus Holz zusammengeschraubt worden. Solche Holzschrauben können die Besucher:innen unter Anleitung selbst herstellen und gegen eine Spende als Andenken gerne mit nach Hause nehmen.