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Wien 

Volkskundemuseum Wien

Das Volkskundemuseum Wien ist eines der großen internationalen ethnografischen Museen mit umfangreichen Sammlungen zur Volkskunst sowie zu historischen und gegenwärtigen Alltagskulturen Europas. Es ist ein offener Ort kritischer Forschung und Vermittlung, wo man sich auf vielfältige Weise mit Themen des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt auseinandersetzt.
Das Museumsteam experimentiert gerne und probiert Neues aus. Darin wird auch Raum für soziale Interaktion und diskursiven Austausch gegeben.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr; Donnerstag, 10–20 Uhr

Eintrittspreise regulär: € 8; ermäßigt: € 6 bzw. € 4

Ausstellung „Die Küsten Österreichs“

Überarbeitete Dauerausstellungen sind in den ethnologischen Museen Europas zurzeit ein Muss. Im Museum in der Laudongasse hat eine Gruppe von externen Kurator/innen – alle im Asylverfahren – nicht nur ein Update der bestehenden Sammlung gemacht, sondern auch einen neuen Objektbestand eingearbeitet.
Ephemere Fluchtobjekte, die entlang der Routen des „Langen Sommers der Migration 2015“ eingesammelt wurden, bilden den Grundstock des neuen Sammlungsbestandes „Museum der Weltlosen“. Erstmals haben einige von ihnen nun Eingang in die Schausammlung des Hauses gefunden. Dort setzen sie sich, durchaus eigensinnig, in ein Verhältnis zu den gezeigten Exponaten.

Ausstellung „Those were the days. Die Zeit der Veranstaltungen“

Die ausgestellten T-Shirts und Pässe sind Relikte der Zeit des öffentlichen und gemeinschaftlichen Rock ’n’ Roll, wie er um die Welt zog und hunderttausende Menschen glücklich machte.

3.10., 18.30 und 19.30 Uhr, Erzählung von Ramin Siawash, Kurzführung, Tänze und Malaktion mit Negin Rezaie

Der Co-Kurator Ramin Siawash erzählt seine Geschichte anhand ausgewählter Exponate in der aktuellen Schausammlung. Nach einer Kurzführung lädt die Co-Kuratorin und Performancekünstlerin Negin Rezaie bei persisch-klassischen Klangerlebnissen zu besonderen Tänzen und zu einer Malaktion ein.

3.10., 18.00–21.00 Uhr, Kinderprogramm

Erfahre auf sinnliche Art mehr über Safran, das „teuerste Gewürz der Welt“!

10.10., 18.30 und 19.30 Uhr, Lesung von Ümit Mares-Altinok, „Die Hoffnungsträgerin“

Es liest die gebürtige Wienerin mit sogenanntem Migrationshintergrund, Ümit Mares-Altinok, aus ihrem Buch „Die Hoffnungsträgerin“. Sie zeigt in ihren Kurzgeschichten, wie präsent das Thema Integration im Alltag von Migrant/innen ist.

10.10., 18.00–21.00 Uhr, Kinderprogramm

Zubereitung einer türkischen Teezeremonie, es gibt Apfeltee für alle!

ORF Ticket

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos (exkl. Eintrittspreis).