Robert-Musil-Literatur-Museum
Seit 1997 werden ständige Ausstellungen zu dem Schriftsteller Robert Musil und den Schriftstellerinnen Ingeborg Bachmann und Christine Lavant gezeigt. Das städtische Museum befindet sich in Musils Geburtshaus. „Dieses Haus sei nicht nur allen Literaturbegeisterten ans Herz gelegt, sondern jedem, dem es Freude macht, über das geschriebene Wort der Vergangenheit nachzuspüren“, so empfehlen die Austria Guides das Robert-Musil-Literatur-Museum.
AUSSTELLUNG GERT JONKE: „MEIN VATER WAR BAHNBEAMTER“ (AB 18.00 UHR)
Zu sehen ist eine Hommage an den ersten Bachmannpreisträger Gert Jonke – Ausstellung „Mein Vater war Bahnbeamter“ mit Arbeiten von Peter Pongratz.
FÜHRUNGEN DURCH DIE AUSSTELLUNG (UM 20.00 UHR, UM 21.00 UHR UND UM 22.00 UHR)
Der Museumsleiter Dr. Heimo Strempfl ist anwesend und führt durch die Ausstellung.
MYZÆHL - WIE WIRD KUNST GEMACHT? - PERFORMANCE MIT CAT JIMENEZ (UM 20.30 UHR)
Das transdisziplinäre Stück MYZÆHL begibt sich auf eine assoziative Reise durch künstlerische Schaffensprozesse – von der ersten Idee bis zur Aufführung, vom Zweifel zur Manifestation. In einem Kollektiv aus Künstler*innen der Sparten Tanz, Literatur, Musik, Bildhauerei und Video entsteht ein Gesamtkunstwerk, das sich performativ, visuell und klanglich durch fragmentarische Szenen, Materialexperimente und Texte bewegt. Das Publikum wird nicht nur Zeuge und Zeugin, sondern Teil eines offenen Arbeitsprozesses, in dem sich Perspektiven überlagern, Rhythmen verschieben und der künstlerische Alltag mit all seinen Bruchstellen und Widerständen sichtbar wird. MYZÆHL ist ein Zyklus aus Inspiration, Ablehnung, Euphorie und Erschöpfung – ein work-in-progress über das Arbeiten selbst.
Idee/Regie: Leon Himmelbauer
Tanz: Cat Jimenez
Text: Ana Grilc
Sound: Johannes Wagner
Bühnenbild: Helmut Machhammer