Universitätsmuseen: Hans Gross Kriminalmuseum
In dem von Hans Gross, dem „Vater der Kriminalwissenschaft“, gegründeten Museum sind Tatwaffen, Gifte, Einbruchs- und Fälschungswerkzeuge sowie zahlreiche Corpora Delicti, wie etwa ein Brandlegungsapparat, ein Spucknapf mit Pistolenversteck, eine Schürze für Hühnerdiebe, Wilderermasken, Stockgewehre und eine Marmorsäule, die als Leichenversteck diente, zu sehen. Eines der zentralen Ausstellungsstücke ist der berühmte „Tatortkoffer“, in dem der Kriminalist alles mit sich führte, was er zur Verbrechensaufklärung brauchte.
Aktueller Themenschwerpunkt: Gewalt an Frauen – Femizide im Fokus. Gewalt an Frauen findet sich in verschiedenen Gesellschaften und beschreibt auch heute eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen. Deren Ursachen sind auf struktureller Ebene wie in individuellen Motiven verortet und bedingen entsprechend unterschiedliche Formen und Dynamiken von Gewalt bis hin zum sogenannten „Femizid“, der Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts. Das Hans Gross Kriminalmuseum macht auf die brisante Thematik in Gestalt von kritischen Installationen aufmerksam, welche die aktuelle Dauerausstellung ergänzen.
LIVE-MUSIK: BLUE GECKO (VON 20.00 BIS 21.00 UHR)
Crime & Blues