KULTUM. Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion in Graz

„Einatmen – Ausatmen“, die Ausstellung des steirischen herbstes im Kultum, versammelt mehr als ein Dutzend zeitgenössischer Künstler/innen zum Thema „Atem“: Was bedeutet dieses Wort nach mehr als einem Jahr Corona? Kurator Johannes Rauchenberger und Gastkuratorin Katrin Bucher Trantow führen durch die Ausstellung und befragen Künstler/innen zu ihrem Werk.

Künstlergespräch mit Daniel A. Zaman (um 18.30 Uhr)

Ein Seufzen begrüßt die Besucher/innen am Eingang: ein Werk von Daniel Zaman. Seufzen ist ein Kalibrieren der Seele, sagt der Künstler. Dabei hat er auch monatelang Seile mit dunkelblauer Wolle umwickelt. Kurator Johannes Rauchenberger befragt den Künstler über seine Arbeit an „Atempause“.

Künstlergespräch mit Michael Endlicher (um 19.30 Uhr)

„Who is afraid of new normal?“, fragt Michael Endlicher mit großen Lettern auf dem Gang. Nun sind bereits einige Monate der „neuen Normalität“ ins Land gezogen. Kurator Johannes Rauchenberger fragt den Künstler, der sich in einer zweiten Arbeit bei allen möglichen Gruppen entschuldigt und distanziert, nach seiner Sicht des Zusammenhalts oder aber des Auseinanderdriftens der Gesellschaft.

Curator’s Highlights bei „Einatmen – Ausatmen“ (von 20.00 bis 20.30 Uhr)

Bei einer 30-minütigen Führung erläutern Kurator Johannes Rauchenberger und Gastkuratorin Katrin Bucher Trantow Highlights aus „Einatmen – Ausatmen“.

Heribert Friedls Tränen in der Mariahilferkirche (um 21.30 Uhr)

Eine Nachtstunde in der Mariahilferkirche: Heribert Friedls eindrucksvolle Soundinstallation „tears of c“, der Epilog der Ausstellung „Einatmen – Ausatmen“, wird in dieser Stunde zu hören sein. Für Menschen, die Stille, den Atem, Wassertropfen, den Blasebalg einer Orgel und die Obertöne eines Hackbretts hören wollen.