< rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst
Im < rotor > wird seit 1999 Kunst produziert und präsentiert.
Die Ausstellung „Eine Parabel über Enden und Anfänge, die wir noch nicht kennen. Teil 2: Das kolossale Landtier“ gehört zu einem thematischen Bogen, der sich auf mythologische Wesen bezieht, die in verschiedenen Kulturen erscheinen. Sie begleiten Transformation, bringen Vertrautes ins Wanken und können dazu ermuntern, sich auf Ungewissheit und Wandel einzulassen. Die Reihe ist von einem Vortrag des Philosophen Báyò Akómoláfé inspiriert.
Der zweite Teil befasst sich mit einem Wesen, das in mythologischen Erzählungen als gewaltiges Landtier erscheint – bei Akómoláfé ist es Behemoth, der in Landschaften führt, zu Infrastrukturen, in Körper und die dichten Verwicklungen menschlicher und nichtmenschlicher Beziehungen.
Die künstlerischen Beiträge der Ausstellung bewegen sich zwischen Schwere und Transformation, zwischen Erdung und Übersättigung, zwischen Ordnung und karnevalesker Auflösung. Das Landtier wird als Auslöser von Druck, Trägheit und Widerstand aufgefasst, woraus sich andere Formen der Relation, des Handelns und des Wahrnehmens ableiten lassen.
KURZIMPULSE IN DER AUSSTELLUNG
Während der „ORF-Lange Nacht der Museen“ werden jeweils zur vollen Stunde zwei Kunstwerke der Ausstellung im Rahmen eines Kurzimpulses besprochen. Durchführung: Vermittlungsteam < rotor >, Dauer: 15 Minuten.