Akademie der bildenden Künste Wien. Gemäldegalerie
Kennen Sie das „Weltgerichtstriptychon“ des Hieronymus Bosch? Besuchen Sie das Highlight der bedeutenden Sammlung der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien und die aktuelle Ausstellung „Der große Michelangelo ist tot! Avantgarde und Akademismus“. Diese gibt einem alten Streit neue Form. Akademismus wird nicht als abwertender Begriff für alles Gestrige und Avantgarde nicht als Monopol auf das Neue verstanden. Vielmehr wird das kreative Spannungsfeld zwischen den beiden Konzepten freigelegt.
Werke unter anderem von Giorgio Vasari, Sandro Botticelli, Tizian, Nicolas Poussin, Franz Anton Maulbertsch, Heinrich Friedrich Füger, William Hogarth, Gustave Courbet, Markus Lüpertz, Chris Reinecke, Jörg Immendorff, Katharina Sieverding, Louise Lawler, Stephan Dillemuth, Andy Hope 1930, Gunter Reski und Hong Zeiss, ergänzt durch Kopien – die akademische Praxis schlechthin – sowie durch zeitgenössische Reenactments von Abel Auer, Alice Creischer, Thomas Eggerer, Michaela Eichwald, Abdulnasser Gharem, Stephan Janitzky, Jutta Koether, Birgit Megerle und Heimo Zobernig.
AUSSTELLUNGSFÜHRUNGEN (UM 19.00 UHR, UM 20.00 UHR, UM 21.00 UHR UND UM 22.00 UHR)
„DIE LANGE NACHT DER HÖLLE“ (UM 23.00 UHR)
Führung zum „Weltgerichtstriptychon“ des Hieronymus Bosch.