Museum Simon Wiesenthal – Die Zukunft des Erinnerns
Das Museum ist dem Vermächtnis des Holocaust-Überlebenden Simon Wiesenthal gewidmet. Seit seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen versuchte Wiesenthal NS-Täter:innen aufzuspüren und diese vor Gericht zu bringen. Seine Motivationen und die dahinterstehenden Arbeitsmethoden werden hier näher beleuchtet.
Ein Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf der Verfolgung von Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen im Nationalsozialismus. Im Zuge dieses Projekts wurden zudem neue Maßnahmen umgesetzt, um Barrieren abzubauen und den Museumsbesuch für mehr Menschen zugänglich zu machen.
PRÄSENTATION: ERINNERUNG OHNE AUSSCHLUSS (VON 19.30 BIS 20.00 UHR)
Das Museum Simon Wiesenthal hat seine Nutzung für Menschen mit Sehbehinderung sowie für Menschen, die Einfache Sprache benötigen, erweitert. In der Präsentation wird gezeigt, wie das Projekt entstanden ist und welche neuen Angebote Besucher:innen nun im Museum in Anspruch nehmen können.
WORKSHOP: MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN IM NATIONALSOZIALISMUS (VON 21.30 BIS 22.00 UHR)
Anhand von Dokumenten aus Simon Wiesenthals Nachlass steht die Verfolgung von Menschen mit psychischen und körperlichen Behinderungen im Nationalsozialismus im Fokus.