W71
Wien 

MQ Freiraum

In der „ORF-Lange Nacht der Museen“ lädt das MuseumsQuartier Wien zu einer Zeitreise durch seine eigene Entstehungsgeschichte ein: Die Ausstellung „Vision und Widerstand. Wie das MuseumsQuartier Wien veränderte“ blickt 25 Jahre nach der Eröffnung auf die konfliktreiche Entwicklung eines der weltweit größten Kulturareale zurück. Zeichnungen, Pläne, Modelle und künstlerische Arbeiten erzählen vom Wandel des Ortes, sie spannen einen weiten Bogen vom barocken Hofmarstall über den Messepalast bis zu Planung und Bau des MQ. Im Mittelpunkt stehen die Architektur von Manfred und Laurids Ortner, deren Wettbewerbsgewinn von 1990 und die öffentlichen Debatten rund um das Projekt. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie der ehemalige Messepalast bereits vor dem Umbau von Kulturinitiativen bespielt und als offener Ort erprobt wurde. So wird sichtbar, dass das MQ nie als statisches Monument gedacht war, sondern als lebendiger Stadtraum, der sich immer wieder verändert. In der besonderen Atmosphäre der „Langen Nacht“ eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf einen Ort, der Wien nachhaltig geprägt hat und weiter in die Zukunft wirkt.

BLITZFÜHRUNGEN „VISION UND WIDERSTAND“ (UM 19.00 UHR, UM 19.30 UHR UND UM 20.00 UHR)

Die 15-minütige Kurzführung gibt Einblicke in die ereignisreiche Entstehungsgeschichte des MuseumsQuartier und zeigt, wie Visionen, Debatten und Widerstände das MQ bis heute prägen.