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Wien 

Die Zukunft des Erinnerns – Museum Simon Wiesenthal

Simon Wiesenthal (1908–2005) widmete sein Leben nach dem Holocaust der Aufklärung und Strafverfolgung von NS-Verbrechen. Das Museum im Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) lädt dazu ein, die Bedeutung von Wiesenthals Dokumentationsarbeit für die Holocaust-Forschung zu verstehen.

KURZE FÜHRUNG DURCH DAS MUSEUM SIMON WIESENTHAL (VON 19.00 BIS 00.00 UHR, JEWEILS ZUR VOLLEN STUNDE)

Dauer: ca. 20 Minuten, maximal 20 Personen

VOM ARCHIV INS MUSEUM (UM 20.30 UHR)

Im Archiv des Wiener Wiesenthal Instituts befindet sich auch Simon Wiesenthals Nachlass. Eine große Anzahl an Dokumenten, die mitunter komplexe Geschichten erzählen können. Welche Dokumente es in eine Ausstellung oder ein Museum schaffen und wie diese präsentiert werden können, soll in diesem Vortrag erörtert werden.

THE EARLY WIESENTHAL. EIN VIRTUELLES AUSSTELLUNGSPROJEKT (UM 21.30 UHR)

Über die frühe Tätigkeit Simon Wiesenthals in Linz ist wenig bekannt. Ein Forschungsprojekt am Wiener Wiesenthal Institut versucht nun die Dokumente aus dieser Zeit zusammenzuführen. Die Ergebnisse werden in einer Kooperation mit dem Fortunoff Video Archive der Yale-Universität in einer Online-Ausstellung präsentiert. Dieser Prozess soll hier anschaulich gemacht werden.

DAS MAHNMAL AUF DEM JUDENPLATZ. WIESENTHALS EINSATZ FÜR DIE ERINNERUNG (UM 23.30 UHR)

Simon Wiesenthals Beschäftigung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus sollte auch immer in die Zukunft wirken. Unermüdlich forderte er eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein. Dazu gehörte auch die Initiierung des Mahnmals für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoah auf dem Wiener Judenplatz. Wie es dazu kam und was Wiesenthals Beweggründe waren, soll hier erörtert werden.