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Wien 

Die Zukunft des Erinnerns – Museum Simon Wiesenthal

Das Museum widmet sich dem Vermächtnis des Holocaust-Überlebenden Simon Wiesenthal. Seit seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen versuchte Wiesenthal NS-Täter/innen aufzuspüren und diese vor Gericht zu bringen. Seine Motivationen und die dahinterstehenden Arbeitsmethoden werden hier näher beleuchtet.

FÜHRUNGEN DURCH DIE ZUKUNFT DES ERINNERNS – MUSEUM SIMON WIESENTHAL (VON 19.00 BIS 22.00 UHR)

20-minütige Führungen mit besonderen Einblicken in das Leben und Wirken Simon Wiesenthals finden jeweils zur vollen Stunde zwischen 19.00 und 22.00 Uhr statt.

SIMON WIESENTHALS SONNENBLUME. AUF DEN SPUREN EINER ERZÄHLUNG (UM 19.30 UHR)

Wer war der Autor Simon Wiesenthal? Was macht eine Sonnenblume im Archiv? Und was hat eine Sonnenblume mit dem Holocaust zu tun? In seiner 1969 erschienenen Erzählung „Die Sonnenblume“ stellt Wiesenthal prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Theologie die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Vergebung für Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs. Anhand von persönlichen Dokumenten Wiesenthals, Verlagskorrespondenzen, Briefen mit Beiträger/innen und zahlreichen Rezensionen wird die komplexe Entstehungs- und Wirkungsgeschichte dieses Buchs nachgezeichnet.

WIESENTHAL IN LINZ. EINE VIRTUELLE AUSSTELLUNG (UM 20.30 UHR)

Die Online-Ausstellung präsentiert Dokumente, die Simon Wiesenthal in Linz zwischen seiner Befreiung 1945 und 1960 gesammelt hat. Nach seinem Umzug nach Wien fanden große Teile dieser Dokumente Eingang in die verschiedensten Sammlungen auf der ganzen Welt. Das der Ausstellung zugrunde liegende Forschungsprojekt führt diese Dokumente wieder zusammen und ermöglicht so eine Rekonstruktion von Wiesenthals früher Tätigkeit, die in dieser Präsentation beleuchtet wird.